Ruta de los Volcanes: der große Vulkankamm von El Pilar nach Fuencaliente

Die Ruta de los Volcanes ist ein 18,7 Kilometer langer Höhenwanderweg über den Bergrücken der Cumbre Vieja. Sie führt vom Rast- und Zeltplatz Refugio El Pilar auf 1.455 Metern auf dem Fernwanderweg GR-131 über alle wichtigen Vulkankegel des Südkamms: Pico Birigoyo, Hoyo Negro, Nambroque, Duraznero, Deseada und Vulkán Martín — bis zum Abstieg durch dichten Kiefernwald nach Fuencaliente. Am Endpunkt gibt es einen Taxistand und eine Bushaltestelle.

Ruta de los Volcanes, im Hintergrund der Cráter del Hoyo Negro und Deseada.
Ruta de los Volcanes, im Hintergrund der Cráter del Hoyo Negro und Deseada.

775 Hm Aufstieg, 1.521 Hm Abstieg, schwer. Die Route verlangt Trittsicherheit auf Lapilli und Lavagestein, gute Grundkondition und Schwindelsicherheit. Sie ist eine der schönsten Touren La Palmas — und eine der am stärksten frequentierten.

Wer sie geht, läuft durch mehrere Jahrzehnte Vulkangeschichte: die San-Juan-Eruption von 1949, die ihre Spuren am Krater Hoyo Negro und im Lavasee Lavas la Malforada hinterlassen hat, und den Tajogaite, dessen Ausbruch 2021 vom Gipfel des Deseada aus sichtbar ist.

Routenfakten auf einen Blick

RoutentypStrecke (Start El Pilar, Ziel Fuencaliente / Los Canarios)
Distanz18,7 km
Höhenmeter775 Hm Aufstieg / 1.521 Hm Abstieg
Höchster Punkt1.917 m
Niedrigster Punkt715 m (Fuencaliente)
Dauer6:00–7:30 Stunden
Schwierigkeitschwer
StartpunktRefugio El Pilar, 1.455 m (LP-301, westlicher Tunnelausgang)
EndpunktFuencaliente / Los Canarios (Taxistand + Bushaltestelle)
WegmarkierungGR-131 (rot-weiße Markierung)
SchutzstatusParque Natural Cumbre Vieja
AusrüstungWasser, Proviant, Sonnenschutz, festes Schuhwerk, Regen- und Windschutz
auf der Ruta de los Volcanes im Parque Natural de Cumbre Vieja auf dem Rücken des Nambroque.
Auf der Ruta de los Volcanes im Parque Natural de Cumbre

Anfahrt und Startpunkt

Der Startpunkt ist der Rastplatz Refugio El Pilar, der zwischen der Cumbre Nueva und der Cumbre Vieja auf 1.455 Metern liegt. Erreichbar von der Verbindungsstraße Santa Cruz de La Palma – Los Llanos; nach dem westlichen Tunnelausgang die Regionalstraße LP-301 nehmen. Am Refugio gibt es kostenlosen Parkplatz, Trinkwasser, Toiletten und Grillplätze.

Rückweg planen

Die Route ist einfach — kein Rückweg auf demselben Pfad. Am Endpunkt Fuencaliente gibt es einen Taxistand und eine Bushaltestelle. Ein zweites Auto am Ziel oder eine Abholung einplanen. Alternativ: Taxi von Fuencaliente nach El Pilar zurück.

Früher Start

Für 18,7 km und 6 bis 7:30 Stunden Gehzeit spätestens um 7:30 Uhr starten. Die höchsten Abschnitte am Deseada und Hoyo Negro sind bei starkem Wind und in Wolken unangenehm — wer früh startet, hat dort die besten Bedingungen.

Die Route im Detail

Die Ruta de los Volcanes folgt dem GR-131 über den Südkamm der Insel. Sie wechselt mehrfach Untergrund, Vegetation und Charakter — von Kiefernwald über offene Lapilliflächen bis zu den Gipfelgraten mit Inselpanorama.

Erster Abschnitt: El Pilar – Mirador Birigoyo und Hoyo Negro

Ab dem Refugio El Pilar steigt der GR-131 zunächst durch Kiefernwald bergauf. Man erreicht den Mirador Birigoyo, von dem der Blick übers Aridanetal, den Pico Bejenado und die Höhenzüge der Caldera de Taburiente reicht. Der Weg führt in einem großen Bogen um den Vulkankegel Pico Birigoyo herum.

Mirador Birigoyo, Blick auf das Aridanetal, den Pico Bejenado und die Höhenzüge der Caldera de Taburiente.
Mirador Birigoyo, Blick auf das Aridanetal, den Pico Bejenado und die Höhenzüge der Caldera de Taburiente.

Nach und nach lichtet sich der Wald. Der Weg läuft über offenes Vulkangestein und Lapilliflächen auf einen Höhenrücken mit weitem Panorama. Man überquert auf einer kleinen Brücke eine Verwerfung, die durch die Erdbeben der San-Juan-Eruption von 1949 entstand. Bald nähert man sich dem Cráter Hoyo Negro — dem Hauptausbruchszentrum der San-Juan-Eruption.

Cráter Hoyo Negro

Der Hoyo Negro (dt. »schwarzes Loch«) ist ein tiefer Explosionskrater mit starken Erosionsspuren. Die zahlreichen Gesteinsschichten in verschiedenen Brauntönen zeigen, was der Krater in einem einzigen Ausbruch ausgestoßen hat. Vom Aussichtspunkt am Hoyo Negro blickt man über den Krater auf die höchsten Berge der Route: Duraznero und Deseada. Im Hintergrund liegt die Nachbarinsel El Hierro auf dem Ozean.

Zweiter Abschnitt: Abstecher Nambroque, Lavasee Lavas la Malforada

Nach dem Hoyo Negro folgt ein kurzer Aufstieg zu einem kleinen Kiefernwald. An einer Wegkreuzung bietet sich je nach Kondition ein Abstecher zum Pico Nambroque an. Der Hauptweg führt über einen schmalen Pfad zwischen alten Kiefern bergab zu einem natürlichen Aussichtspunkt.

Weitblick vom Pico Nambroque über den Höhenzug der Cumbre Vieja bis zum Nationalpark Caldera de Taburiente
Weitblick vom Pico Nambroque über den Höhenzug der Cumbre Vieja bis zum Nationalpark Caldera de Taburiente

Von dort eröffnet sich ein Blick auf den erstarrten Lavasee Lavas la Malforada mit dem Montaña del Fraile und dem Krater Duraznero dahinter. Die Doppelgipfel des Deseada erheben sich im Hintergrund. Dieser Aussichtspunkt ist einer der fotografisch eindrucksvollsten der gesamten Route.

Lavasee Lavas la Malforada mit dem Montaña del Fraile
Lavasee Lavas la Malforada mit dem Montaña del Fraile

Dritter Abschnitt: Krater Duraznero und Gipfel Deseada (1.917 m)

An einer Weggabelung auf einem kleinen Berggrat oberhalb des Lavasees führt der offizielle GR-131 nach rechts — in einem Bogen um den Crater de Duraznero herum, dann steil auf den Gipfel des Deseada II. Trittsichere und schwindelfreie Wanderer können über einen Nebenpfad geradeaus direkt zum farbenprächtigen Krater Duraznero aufsteigen: durch loses Lavagestein, vorbei an Vulkanspalten zum spektakulären Kraterrand.

Krater Duraznero mit dem Gipfel Deseada im Hintergrund.
Krater Duraznero mit dem Gipfel Deseada im Hintergrund.

Vom Deseada II (1.933 m) — knapp unter dem Höchstpunkt der Route — erkennt man kurz vor dem Gipfelpfosten den Krater des Tajogaite, der 2021 ausbrach. Auch die Lavamassen, die sich übers Aridanetal zum Meer ergossen, sind gut zu sehen. Der Deseada I (1.945 m), höchster Vulkan der Cumbre Vieja, liegt zentral auf dem Grat. Von dort reicht der Blick über die gesamte Vulkankette bis zu den Nachbarinseln.

Blick vom Gipfel Deseada I (1.945 m) über die Cumbre Vieja auf La Palma.
Blick vom Gipfel Deseada I (1.945 m) über die Cumbre Vieja auf La Palma.

Vierter Abschnitt: Guãnches-Ebene, Mirador Vulkan Martín

Weiter auf dem GR-131 Richtung Süden über den Berggrat der Cumbre Vieja. Unterwegs kommen die Vulkankegel Montaña los Bermejales und Montaña de los Lajiones näher. Der Weg führt über eine flache Senke in die Guãnches-Ebene — eine Hochebene aus schwarzem Picón mit Strauch- und Kiefernbewuchs.

Vulkan Martín im Vordergrund, im Hintergrund Teneriffa über dem Wolkenmeer.
Vulkan Martín im Vordergrund, im Hintergrund Teneriffa über dem Wolkenmeer.

Die Route läuft fast kontinuierlich durch feine Lavagranulate bergab. Man umrundet den Montaña Cabrito in einem Bogen und erreicht den Mirador de Vulkán Martín (auch: Mirador de la Montaña Cabrita). Vom Aussichtspunkt blickt man über schwarze Lapillifelder auf den roten Kegel des Vulkán Martín de Tigalate (1.591 m) sowie die Vulkane Bucara und Los Faros. Der rote Kraterrand des Martín lohnt einen kurzen Abstecher.

Fünfter Abschnitt: Abstieg nach Fuencaliente

Hinter dem Vulkan Martín geht es über Vulkanasche-Felder abwärts, stellenweise rutschig und steil. Links des Weges sind unter dem Vulkan Martín spektakuläre Lavaverwerfungen und gewaltige offenliegende Lavatunnel zu sehen.

Lavaverwerfungen und gewaltige Lavatunnel am Vulkan Martín.
Lavaverwerfungen und gewaltige Lavatunnel am Vulkan Martín.

Danach wandert man in sanftem Auf und Ab durch lichten Kiefernwald. Unterhalb des Montaña de Fuego passiert man den Abzweig zum Rastplatz Fuente de los Roques und steigt von dort durch dichten kanarischen Kiefernwald nach Fuencaliente ab. Am Ortseingang an der Hauptstraße befinden sich Taxistand und Bushaltestelle.

Wanderweg durch Kiefernwald nach Fuencaliente.
Wanderweg durch Kiefernwald nach Fuencaliente.

Geologie: Was man auf der Route sieht

Die Ruta de los Volcanes ist ein Freilichtmuseum des Vulkanismus. Der Hoyo Negro und die Verwerfungsbrücke dokumentieren die San-Juan-Eruption von 1949: drei Ausbruchszentren auf einer 4 km langen Spalte. Der Lavasee Lavas la Malforada am Montaña del Fraile ist ein erstarrter Überlauf aus dieser Eruption.

Lavasee Lavas de la Malforada, im Hintergrund die Silhouette Teneriffas.
Lavasee Lavas de la Malforada, im Hintergrund die Silhouette Teneriffas.

Der Deseada I (1.945 m) ist der höchste Punkt der Cumbre Vieja und zentral auf dem Grat positioniert. Von seinem Kraterrand sieht man mit dem Tajogaite-Lavafeld im Westen die jüngste Seite derselben Vulkankette: einen Ausbruch, der 2021 dauerte und das jüngste Lavafeld der Kanaren erzeugte.

Vulkan Martín de Tigalate mit seinem roten Krater.
Vulkan Martín de Tigalate mit seinem roten Krater.

Der Vulkan Martín de Tigalate mit seinem roten Krater ist das Gegenstück: sein erster Ausbruch datiert auf 1646. Zwischen 1646 und 2021 liegen fast 400 Jahre Vulkangeschichte — alle auf einer Route sichtbar.

Der Tajogaite — sichtbar vom Deseada

Kurz vor dem Gipfelpfosten des Deseada II öffnet sich der Blick auf den Tajogaite: den Vulkan, der am 19. September 2021 ausbrach und erst am 13. Dezember 2021 erlosch. Er entstand am Westhang der Cumbre Vieja, rund 1.700 Meter nordwestlich des Vulkans Llano del Banco. Die Lavamassen flossen westwärts über die Aridane-Ebene und schütteten Ortschaften, Straßen und landwirtschaftliche Flächen unter sich. Zwei neue Lavaplattformen entstanden, wo die Ströme ins Meer stürzten.

Vom Gipfel des Deseada sieht man beides gleichzeitig: den Tajogaite-Kegel mit seinen erstarrten Lavaflüssen und das weitläufige Lavafeld im Westen. Es ist das jüngste Vulkangebiet der Kanarischen Inseln. Wer die Ruta de los Volcanes geht, steht buchstäblich auf dem Dach dieser Geschichte.

Krater Tajogaite, sichtbar vom Gipfel der Deseada.
Krater Tajogaite, sichtbar vom Gipfel der Deseada.

Wichtig: Tajogaite ist der Name des Vulkans und des Ausbruchs. Die Cumbre Vieja ist das Bergsystem und der Naturpark — nicht der Ausbruch selbst. Dieser Unterschied wird in der öffentlichen Wahrnehmung oft verwechselt.

Klima auf dem Grat der Cumbre Vieja

Der Kamm der Cumbre Vieja wirkt als Wetterscheide: Die von Nordosten kommenden Passatwinde treffen auf den Höhenzug und stauen die Wolken auf der Ostseite. Die Westseite — der Abstieg nach Fuencaliente — ist deutlich sonniger und trockener. Oben auf dem Grat können beide Klimacharaktere gleichzeitig präsent sein: links Wolken und Feuchtigkeit, rechts Sonne und klare Sicht.

Passatwolkenstau an der Ostseite La Palmas.
Passatwolkenstau an der Ostseite La Palmas.

In den Wintermonaten kann die Temperatur am Deseada und Hoyo Negro unter den Gefrierpunkt sinken. Schnee auf den Gipfeln ist selten, aber möglich. Auch an sich warmen Herbsttagen können auf dem Grat starke Böen auftreten, die die Gratpassagen unangenehm machen. Wind- und Regenschutz im Rucksack sind Pflicht — nicht optionale Ausrüstung.

An besonderen Tagen lässt sich auf dem Abstieg vom Deseada das Phänomen der Cascada de Nubes über der Cumbre Nueva beobachten: Passatwolken »stürzen« über den Bergrücken und lösen sich auf der Westseite in der Sonne auf — ein Naturspektakel, das man von keiner anderen Stelle der Insel so klar sieht.

Verdampfende Wolken am Vulkan Martín de Tigalate.
Verdampfende Wolken am Vulkan Martín de Tigalate.

Wer für die Lapilli-Felder zwischen der Guánches-Ebene und dem Vulkan Martín gut trainiert ist, schätzt den letzten Abschnitt durch den dichten Kiefernwald als Erholung: Der Weg wird weicher, der Schatten dichter, das Tempo ruhiger. Nach 18,7 Kilometern ist das ein willkommener Wechsel.

Die Route ist stark frequentiert — Sunhikes führt sie als »starke Auslastung«. An Wochenenden im Herbst und Frühjahr trifft man auf dem Grat zwischen Hoyo Negro und Deseada regelmäßig andere Wandergruppen. Das ändert sich nach dem Vulkan Martín: Im Kiefernwald-Abstieg nach Fuencaliente ist man meist allein.

Der Taxistand an der Hauptstraße in Fuencaliente ist am Wanderende kein eleganter Abschluss — aber ein praktischer. Wer die 18,7 km hinter sich hat, ist froh darüber.

Beste Reisezeit

JahreszeitCharakterHinweis
Frühjahr (März–Mai)Mild, gutes Licht, langer TagOptimale Bedingungen
Sommer (Juni–Aug)Heiß auf Lapilli; Grat meist klarFrühstart Pflicht; genügend Wasser; UV-Schutz
Herbst (Sept–Nov)Bestes Licht, klare InselsichtBeste Reisezeit; Deseada-Panorama auf Höchststand
Winter (Dez–Feb)Wolken auf Gipfeln möglich, FrostNur für sehr Erfahrene; Sturm auf Grat möglich

Ausrüstung

SchuhwerkHöhe Bergschuhe, knöchelhoch — Lapilli und Lavagestein ganztagsbelastend
WasserKeine Quelle auf der Strecke — genügend Wasser von El Pilar mitnehmen
VerpflegungVollständige Mahlzeit + Snacks für 6–7:30 Stunden
WindschutzAuf Grat-Abschnitten (Deseada, Hoyo Negro) können Böen stark sein
RegenschutzCumbre Vieja wechselnd; besonders Herbst/Winter
SonnenschutzLapilli-Abschnitte sind schattenlos — Sonnencreme und Kopfbedeckung
Pico Birigoyo, mit 1.952 Metern nördlichster Gipfel der Cumbre Vieja.
Vulkanwanderung, Ruta de los Volcanes.

Kombinierbare Touren

TourDatenCharakter
Rundwanderung Birigoyo + Nambroque15,8 km, 733 Hm / mittelKürzere Alternative ab El Pilar mit denselben Gipfeln
Abstecher Pico Nambroque+ca. 1 hOptional auf der Ruta: Abzweig an der Wegkreuzung nach Hoyo Negro
Abstecher Krater Duraznero+ca. 30 minÜber Nebenpfad; nur für trittsichere, schwindelfreie Wanderer
Abstecher Vulkán Martín-Kraterrand+ca. 20 minRoter Krater; sehr lohnend; kurzer Umweg vom Hauptweg
Pico Birigoyo, mit 1.952 Metern nördlichster Gipfel der Cumbre Vieja.
Pico Birigoyo, mit 1.952 Metern nördlichster Gipfel der Cumbre Vieja.

GPS-Track und 3D-Routenplaner

Alle Daten zur Ruta de los Volcanes — Distanz, Höhenprofil, Wegpunkte und GPX-Track — auf der Routenseite des Sunhikes-Wanderportals.

Zur Routenseite auf Sunhikes: Ruta de los Volcanes

Eigene Route planen mit dem 3D-Routenplaner von Sunhikes

Praktische Tipps

Notruf: 112 — bucht sich ins stärkste verfügbare Netz ein. Auf dem Grat der Cumbre Vieja gibt es patchweisen Empfang, aber nicht zuverlässig. Standort vor dem Start teilen.

Am Endpunkt Fuencaliente gibt es an der Hauptstraße einen Taxistand und eine Bushaltestelle. Wer kein zweites Auto hat, ruft das Taxi am besten bereits beim Abstieg an, damit es auf Ankunft wartet.

Die Lapilli-Abschnitte verlangsamen das Tempo erheblich — nicht mit normalem Bergwegstempo kalkulieren. Zwei Wanderstöcke sind besonders auf dem langen Abstieg vom Deseada in Richtung Fuencaliente eine spürbare Hilfe.

Hinweis: Naturpark und Naturschutz

Die Route liegt vollständig im Parque Natural Cumbre Vieja. Es gelten Wegegebot, Abfallmitnahme und absolutes Feuerverbot. In der Trockensaison ist das Brandrisiko im Kiefernwald extrem hoch.

Häufige Fragen

Wo endet die Ruta de los Volcanes?

Die Route endet in Fuencaliente / Los Canarios an der Hauptstraße, wo ein Taxistand und eine Bushaltestelle liegen. San Antonio und Teuguía liegen weiter südlich — sie sind nicht Teil der Ruta de los Volcanes.

Was ist der Hoyo Negro?

Der Hoyo Negro (dt. »schwarzes Loch«) ist der Hauptkrater der San-Juan-Eruption von 1949. Ein tiefer Explosionskrater, der durch eine gewaltige Explosion in einen alten Vulkankegel gesprengt wurde. Mit starken Erosionsspuren und vielschichtigen Gesteinstönen in Braun ist er einer der beeindruckendsten Wegpunkte der Route.

Kann man den Duraznero-Krater besichtigen?

Ja — über einen Nebenpfad ab der Weggabelung oberhalb des Lavasees. Der Pfad führt durch loses Lavagestein vorbei an Vulkanspalten zum Kraterrand. Nur für trittsichere und schwindelfreie Wanderer. Der offizielle GR-131 umgeht ihn.

Wie schwierig ist die Route?

Schwer. 18,7 km, 775 Hm Aufstieg, 1.521 Hm Abstieg. Lapilli, Lavagestein, exponierte Gratpassagen. Trittsicherheit, Schwindelsicherheit und gute Kondition sind Voraussetzung.

Gibt es Wasser auf der Strecke?

Nein. Keine einzige Quelle auf der gesamten Ruta de los Volcanes. Genügend Wasser am Refugio El Pilar auffüllen und mitführen.

Dieser Artikel basiert auf dem Vor-Ort-Wissen des Gequo-Redaktionsteams – Herausgeber der Reisezeit-Wanderführer und Betreiber von Sunhikes.com. Stand: Mai 2026

www.sunhikes.com