PR-LP 13: Wanderung von Los Brecitos durch die Caldera de Taburiente

Die Wanderung von Los Brecitos durch die Caldera de Taburiente ist eine der eindrucksvollsten Routen auf La Palma. 13,9 Kilometer, 381 Hm Aufstieg, 1.156 Hm Abstieg, schwer. Der Weg führt vom Mirador de Los Brecitos auf dem PR-LP 13 durch das Herz des Nationalparks: über Schluchtpassagen mit Holzbrücken, an den Felsnadeln Los Agujeritos und dem Roque Idafe vorbei, zur Playa de Taburiente, durch den steilen Abschnitt El Reventón (dt. »der Zermürber«), an der Cascada de Colores entlang und schließlich durch den Barranco de las Angustias bis zum Wanderparkplatz im Barranco.

Playa de Taburiente mit Roque Huso
Playa de Taburiente mit Roque Huso

Der Start am Mirador de Los Brecitos ist nur über einen Taxi-Shuttle-Service erreichbar (ca. 15 € p. P.), der vom Parkplatz im Barranco de las Angustias abfährt — demselben Parkplatz, an dem die Route auch endet. Das ist wichtig für die Planung: kein zweites Auto nötig, aber den Shuttle-Start morgens einkalkulieren.

Die Route sollte nicht bei oder nach Regenfällen begangen werden. Der Barranco de las Angustias wird nach schweren Regenfällen oft gesperrt. Trittsicherheit, gute Grundkondition und Schwindelsicherheit sind Voraussetzung.

Routenfakten auf einen Blick

RoutentypStrecke (Shuttle hoch, zu Fuß runter)
Distanz13,9 km
Höhenmeter381 Hm Aufstieg / 1.156 Hm Abstieg
Höchster Punkt1.079 m (Mirador de Los Brecitos)
Niedrigster Punkt240 m (Parkplatz Barranco de las Angustias)
Dauer5:30–7:00 Stunden
Schwierigkeitschwer
StartpunktMirador de Los Brecitos — Anfahrt per Taxi-Shuttle (~15 €/Person) ab Parkplatz Barranco de las Angustias
EndpunktParkplatz im Barranco de las Angustias
WegmarkierungPR-LP 13 (gelb-weiße Markierung)
SchutzstatusNationalpark Caldera de Taburiente (seit 1954)
AusrüstungWasser, Proviant, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Regenschutz
Wanderparadies Caldera de Taburiente – Nationalpark La Palma mit spektakulären Routen für jeden Schwierigkeitsgrad.
Wanderparadies Caldera de Taburiente – Nationalpark La Palma mit spektakulären Routen für jeden Schwierigkeitsgrad.

Anfahrt und Startpunkt

Die Wanderung beginnt am Mirador de Los Brecitos auf 1.079 Metern Höhe. Dorthin gelangt man ausschließlich per Taxi-Shuttle-Service, der vom Parkplatz im Barranco de las Angustias abfährt. Das Befahren der Piste mit einem normalen Mietwagen ist nicht erlaubt. Der Parkplatz im Barranco de las Angustias ist gleichzeitig der Endpunkt der Wanderung — das Auto steht also genau dort, wo man nach 13,9 km ankommt.

Shuttle-Service praktisch

In der Hauptsaison (Herbst und Frühjahr) ist der Parkplatz und der Shuttle stark frequentiert. Wer früh losläuft, hat die besten Lichts- und Temperaturbedingungen und kommt sicher vor der Dämmerung zum Ziel.

Sperrungen prüfen

Den aktuellen Status des Wanderwegs vor dem Start prüfen. Die Nationalparkverwaltung sperrt den Barranco de las Angustias nach starken Regenällen. Kontakt: Parkverwaltung oder Besucherzentrum El Paso.

Die Route im Detail

Der PR-LP 13 ist keine einfache Abstiegslinie, sondern eine Abfolge sehr unterschiedlicher Abschnitte — jeder mit eigenem Charakter, eigenem Untergrund und eigenem Panorama.

Abschnitt 1: Mirador de Los Brecitos bis Playa de Taburiente

Vom Mirador de Los Brecitos folgt der PR-LP 13 (gelb-weiße Markierung) dem Berghang durch offenen Kiefernwald. Der Pfad ist gut ausgeschildert und schlängelt sich in sanftem Auf und Ab entlang des Hangs. Man durchläuft verschiedene Schluchten und Wasserläufe, die man teils auf kleinen Holzbrücken überquert.

Felsspitzen Los Agujeritos – Basaltnadeln auf dem Wanderweg von Los Brecitos.
Felsspitzen Los Agujeritos – Basaltnadeln auf dem Wanderweg von Los Brecitos.

Entlang des Weges liegen mehrere Aussichtspunkte. Der Mirador del Lomo de Tagasaste bietet den besten Blick auf den Roque Idafe — den fingerförmigen Monolith, der 100 Meter aus dem Calderade-Boden ragt und für die Ureinwohner La Palmas, die Benahoritas, heiliges Land war. Oberhalb des Weges ragen die nadelartigen Felsformationen Los Agujeritos vor den bis zu 800 Meter hohen Steilwänden der Caldera auf. Gegenüber erhebt sich der Pico Bejenado.

Man passiert die Quelle Fuente de la Mula und den Barranco del Risco Liso, der sich nur bei Regen füllt, unterirdisch aber ganzjährig Wasser führt. Ca. 50 Meter dahinter zweigt links der Abstecher zur Petroglyphen-Fundstätte ab (ca. 1,6 km / 75 Hm extra): alte Steinmauern und zwei umzäunte gelbe Felsen mit Felsritzzeichnungen der Benahoritas.

Blick aus dem Barranco Bombas de Agua auf den Pico Bejenado
Blick aus dem Barranco Bombas de Agua auf den Pico Bejenado

Weiter führt der Weg durch die stark erodierte Schlucht Barranco de Bombas de Agua. In einer weiten Linkskurve, unterhalb der alten Casas de Taburiente (Steinhäuser), geht es hinunter zur Playa de Taburiente.

Abschnitt 2: Playa de Taburiente und Zona Acampada

Die Playa de Taburiente ist das breite Stein- und Kiesbett des Rio de Taburiente — kein Sandstrand, sondern eine weite Sedimentfläche im Herz des Nationalparks. Im Ufergehölz wachsen Kanarische Weiden. Der kühle Gebirgsbach lädt zur Erfrischung ein. Vom Bachbett aus sieht man die Steilwände der Caldera und den Roque Huso im Norden.

das Herz der Caldera ist die Playa de Taburiente auf La Palma
das Herz der Caldera ist die Playa de Taburiente auf La Palma

Vor der Playa teilt sich der Weg: Links beginnt der steile Aufstieg zum Aussichtspunkt Mirador Cascada de la Fondada und weiter zu den Quellen Hoyo Verde (nur bei frühzeitigem Start und guter Kondition). Wer geradeaus geht, erreicht über das Flussbett des Rio Taburiente die Zona Acampada — den Campingplatz mit Erste-Hilfe-Station, Toiletten und fließendem Wasser. Übernachtung nur mit Reservierung: reservasparquesnacionales.es.

Abschnitt 3: El Reventón — der Zermürber

Vom Campingplatz setzt sich der PR-LP 13 leicht ansteigend durch lichten Kiefernwald fort. Man verlässt die Schlucht des Rio Taburiente und erreicht das steil abfallende Tal des Rio Almendro Amargo. Jetzt beginnt El Reventón — ein langer, sehr steiler Abschnitt, dessen Name »der Zermürber« bedeutet. Entlang bieten sich eindrucksvolle Ausblicke auf den Pico Bejenado, den Barranco Almendro Amargo und den Roque Idafe.

Wanderweg am El Reventón
Wanderweg am El Reventón im Nationalpark Caldera de Taburiente

An der nächsten Weggabelung gibt es zwei Optionen: einen leichteren und einen anspruchsvolleren Pfad. Letzterer verläuft schmal, steil und exponiert oberhalb der Schlucht des Rio Almendro Amargo — nur für Trittsichere ohne Höhenangst. Beide Wege treffen nach kurzer Zeit am Grund des Barranco Almendro Amargo wieder zusammen.

Abschnitt 4: Cascada de Colores und Dos Aguas

Wenig später erreicht man den Zusammenfluss von Rio Almendro Amargo und Rio Rivanceras (auch Limonero). Das Bachbett des Rio Rivanceras zeigt durch seine eisenhaltigen Ablagerungen ein farbenprächtiges Spektakel in Rot, Gelb und Ocker. Ca. 15 Gehminuten bachaufwärts liegt die Cascada de Colores — der Wasserfall der Farben. Die letzten Meter führen direkt durch das rutschige Bachbett. Kurz vor dem Wasserfall verengt sich die Schlucht stark.

Blick auf die Cascada de Colores oder den Wasserfall der Farben auf La Palma
Blick auf die Cascada de Colores oder den Wasserfall der Farben auf La Palma

Danach geht der Weg weiter entlang des Rio Almendro Amargo zum Dos Aguas (dt. zwei Wasser), wo der Rio Taburiente und der Rio Almendro Amargo zusammenfließen. Hier wird der Fluss überquert — je nach Wasserstand muss man durchs Wasser waten.

Abschnitt 5: Barranco de las Angustias bis zum Parkplatz

Im Barranco de las Angustias folgt ein stetiger Wechsel zwischen Bachbett-Passagen und Umgehungen über das Steilufer. Immer wieder muss die Bachseite gewechselt werden. Trittsteine sorgen normalerweise dafür, dass die Füße trocken bleiben. Gelb-weiße Markierungen und Steinmännchen zeigen an, wo Streckenpartien oberhalb der Schlucht verlaufen.

Barranco de las Angustias – tief eingeschnittene Schlucht als einziger Abfluss der Caldera de Taburiente
Barranco de las Angustias – tief eingeschnittene Schlucht als einziger Abfluss der Caldera de Taburiente

Entlang des Bachbetts passiert man zahlreiche Wasserbecken und kleine Wasserfälle. Die intensive Grünfärbung des Bachbetts entsteht durch Algen. Im Flussbett sind wunderschöne submarine Kissenlavas zu sehen — Gesteine, die bei Unterwassereruptionen entstanden und auf den Kanaren nur hier und auf Fuerteventura an der Oberfläche liegen. Die Vegetation wechselt im letzten Teil von Kiefern zu Büschen und Wolfsmilchgewächsen. Kurz vor dem Ende verbreitert sich das Bachbett, und man erreicht den Wanderparkplatz im Barranco de las Angustias — den Startpunkt des Shuttles.

Geologie: Kissenlava und Vulkangeschichte

Der Barranco de las Angustias ist geologisch einzigartig auf den Kanaren. Im unteren Schluchtbereich liegt das Grundgestein La Palmas frei: submarine Kissenlava, erkennbar an ihrer wabenartigen Struktur und grünlich-braunen Farbe. Diese Gesteine entstanden bei Unterwassereruptionen in der Frühphase der Inselbildung — bevor La Palma die Meeresoberfläche durchstiess. Auf den Kanaren trifft man sie sonst nur noch auf Fuerteventura.

Kissenlava im Barranco de las Angustias – Zeugnis der unterseeischen Entstehung La Palmas
Kissenlava im Barranco de las Angustias – Zeugnis der unterseeischen Entstehung La Palmas

Die Steilwände der Caldera de Taburiente — bis 800 Meter hoch — zeigen in ihren Schichtfolgen die verschiedenen Lavaphasen der Inselgeschichte. Die Caldera selbst ist kein Vulkankrater, sondern das Ergebnis eines riesigen Hangabrutschs und jahrmillionenlanger Erosion. Der Nationalpark schützt dieses geologische Zeugnis seit 1954.

Der Roque Idafe — heiliger Fels der Benahoritas

Der Roque Idafe ist der markanteste Monolith der Caldera de Taburiente: ein 100 Meter hoher Basaltfinger, der aus dem Calderade-Boden ragt und von mehreren Abschnitten des PR-LP 13 aus zu sehen ist. Er entstand, als härteres Gestein den Erosionskräften widerstand, die alles ringsum abtrugen.

Für die Benahoritas, die Ureinwohner La Palmas, war der Roque Idafe heiliges Land. Sie glaubten, die Insel würde ins Meer versinken, sollte der Fels fallen. Regelmäßig wurden Opfer dargebracht, um sein Standfestbleiben zu sichern. Der Roque ist vom Mirador del Lomo de Tagasaste auf dem Weg zur Playa de Taburiente und erneut beim langen Abstieg entlang des Rio Almendro Amargo aus verschiedenen Winkeln zu sehen — jedes Mal anders.

Roque Idafe: freistehender Lavafelsen im Inneren der Caldera de Taburiente
Roque Idafe: freistehender Lavafelsen im Inneren der Caldera de Taburiente

Direkt vom Grat, auf dem der PR-LP 13 nach dem Campingplatz verläuft, bietet sich zwischen dem El Reventón-Abschnitt und dem Zusammenfluss der Bäche der vollständigste Blick auf den Monolith: in der Tiefe der Schlucht, umrahmt von den 800 Meter hohen Steilwänden, erscheint er fast miniaturhaft — bis man realisiert, dass er 100 Meter misst.

Die Zona Acampada auf halber Strecke ist nicht nur ein optionaler Campingplatz — sie ist der natürliche Rastpunkt der Route. Wer dort eine längere Pause einlegt, fühlt, wie die Caldera in der Stille des Mittags anders wirkt als am frühen Morgen: Die Steilwände leuchten anders, das Wasser des Rio Taburiente klingt lauter, und der Blick auf den Roque Huso im Norden verändert sich mit dem Sonnenstand. Wer glücklicherweise an einem Wochentag geht, hat den Platz oft für sich allein.

Die Route hat eine starke Auslastung laut Sunhikes — besonders in der Hauptsaison. Der frühe Shuttlestart um 7:30 Uhr bringt nicht nur bessere Temperaturen und Licht, sondern auch mehr Stille auf dem ersten Abschnitt durch den Kiefernwald, bevor der Großteil der Wanderer ebenfalls startet.

Beste Reisezeit

JahreszeitCharakterHinweis
Frühjahr (März–Mai)Mild, volles Wasser in den BachbettenCascada de Colores auf Höchststand; Petroglyphen-Abstecher lohnt
Sommer (Juni–Aug)Heiß im unteren SchluchtabschnittFrühstart 7:30 Uhr; genügend Wasser; Badepause an der Playa
Herbst (Sept–Nov)Bestes Licht, klare SichtBeste Reisezeit; Route stark frequentiert — früh starten
Winter (Dez–Feb)Regenrisiko; Sperrung möglichWetterlage am Vortag prüfen; bei Regen keinesfalls gehen
Río Taburiente – klarer Bachlauf im Herzen des Nationalparks Caldera de Taburiente
Río Taburiente – klarer Bachlauf im Herzen des Nationalparks Caldera de Taburiente

Ausrüstung

SchuhwerkFeste, wasserfeste Bergschuhe — Bachbett-Überquerungen und nasse Trittsteine
WasserGenug für 5:30–7:00 h mitnehmen; Wasser an der Zona Acampada auffüllbar
VerpflegungVollständige Mahlzeit + Snacks
RegenschutzFür unerwartete Schauer; Schlucht schnell kühl
SonnenschutzOffene Abschnitte oberhalb der Caldera sind schattenlos

Kombinierbare Abstecher

AbstecherDatenCharakter
Petroglyphen-Fundstätte+1,6 km / 75 HmCa. 50 m nach Barranco del Risco Liso links; Felsritzzeichnungen der Benahoritas
Mirador Cascada de la Fondada+3 km / 319 HmAbzweig vor der Playa; nur mit frühzeitigem Start
Quellen Hoyo Verde+5,6 km / 633 HmAnspruchsvoller Abstecher; nur mit sehr frühem Start und guter Kondition
Cascada de Colores+ca. 30 minAb Zusammenfluss Rio Almendro Amargo / Rio Rivanceras bachaufwärts
Mit rund 100 Metern einer der höchsten Wasserfälle La Palmas: Die Cascada de la Fondada fällt senkrecht durch die Caldera-Wand.
Mit rund 100 Metern einer der höchsten Wasserfälle La Palmas: Die Cascada de la Fondada fällt senkrecht durch die Caldera-Wand.

GPS-Track und 3D-Routenplaner

Alle Daten zum PR-LP 13 — Distanz, Höhenprofil, Wegpunkte und GPX-Track — auf der Routenseite des Sunhikes-Wanderportals.

Zur Routenseite auf Sunhikes: Wanderung von Los Brecitos durch die Caldera de Taburiente

Eigene Route planen mit dem 3D-Routenplaner von Sunhikes

Praktische Tipps

Notruf: 112 — bucht sich ins stärkste verfügbare Netz ein. Im Inneren der Caldera und im Barranco de las Angustias kein Mobilfunkempfang. Standort vor dem Start mitteilen.

Den Shuttle-Service früh morgens nehmen. In der Hauptsaison warten an stark frequentierten Tagen andere Wanderer auf denselben Shuttle. Wer spät startet, könnte den letzten Abschnitt im Barranco in der Dämmerung begehen.

Für die Übernachtung auf dem Campingplatz in der Caldera ist eine Voranmeldung unter reservasparquesnacionales.es notwendig. Eine Übernachtung ermöglicht die Abstecher zu Cascada de la Fondada und Hoyo Verde ohne Zeitdruck.

Hauptgebäude des Campingplatzes in der Caldera de Taburiente auf La Palma
Hauptgebäude des Campingplatzes in der Caldera de Taburiente auf La Palma

Hinweis: Nationalpark und Naturschutz

Die Route liegt vollständig im Nationalpark Caldera de Taburiente — dem ältesten Nationalpark der Kanarischen Inseln, geschützt seit 1954. Es gelten Wegegebot, Abfallmitnahme, Feuerverbot und kein Wildcampen außerhalb der Zona Acampada.

Häufige Fragen

Wie kommt man nach Los Brecitos?

Nur per Taxi-Shuttle vom Parkplatz im Barranco de las Angustias. Kosten ca. 15 € pro Person. Der Shuttle ist gleichzeitig der Parkplatz am Endpunkt — kein zweites Auto nötig.

Wann wird der Weg gesperrt?

Der Barranco de las Angustias wird nach schweren Regenfällen von der Nationalparkverwaltung gesperrt. Niemals bei oder kurz nach Regen gehen. Aktuellen Status beim Besucherzentrum oder der Nationalparkverwaltung erfragen.

Was ist die Cascada de Colores?

Ein kleiner Wasserfall im Barranco de Rivanceras, dessen Felswand in Grün, Gelb, Orange und Rot leuchtet. Die Farben entstehen durch eisenhaltige Ablagerungen und Algen. Ca. 15 Gehminuten ab dem Zusammenfluss Rio Almendro Amargo / Rio Rivanceras bachaufwärts. Letztes Stück durch rutschiges Bachbett.

Kann man in der Caldera campen?

Ja, auf der Zona Acampada direkt an der Playa de Taburiente. Toiletten, Erste-Hilfe-Station und fließendes Wasser vorhanden. Reservierung vorab erforderlich: reservasparquesnacionales.es.

Wie schwierig ist der Barranco de las Angustias?

Die Schlucht erfordert Trittsicherheit beim Wechsel der Bachseiten über Trittsteine und Konzentration beim Lesen der Wegmarkierungen und Steinmännchen. Bei normalem Wasserstand bleiben die Füße trocken. Bei hohem Wasserstand müssen Abschnitte durchwadet werden.

Dieser Artikel basiert auf dem Vor-Ort-Wissen des Gequo-Redaktionsteams – Herausgeber der Reisezeit-Wanderführer und Betreiber von Sunhikes.com. Stand: Mai 2026

www.sunhikes.com